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AVA

Geschichten von der Flucht


Seit geraumer Zeit ist Flucht in Wien, in Österreich, in Europa ein allerseits präsentes Thema, viel wird darüber gesprochen, oder wohl eher spekuliert. Denn nur selten kommen diejenigen zu Wort, die tatsächlich die Erfahrung der Flucht durchlebten. Das Projekt „Geschichten von der Flucht“ fragt deshalb Geflüchtete nach ihren Lebensgeschichten, ihren Erfahrungen auf der Flucht, nach der Ankunft in Österreich und ihrem Leben in Wien. Zeitlich und geographisch liegen die „Geschichten von der Flucht“ teils weiter auseinander, doch erstaunlich ähnlich sind die persönlichen Erfahrungen oder die Risiken, die auf sich genommen wurden. „Geschichten von der Flucht“ will jene Personen ins Zentrum stellen, die seit Beginn der Zweiten Republik in den größeren Fluchtwellen nach Wien gelangen konnten und seitdem einen wichtigen Teil der Wiener Kultur und Gesellschaft bilden. Die Interviews spannen einen Bogen von den Erfahrungen ungarischer Geflüchteter während der Geschehnisse des Jahres 1956, über Fluchtgeschichten aus Rumänien unter Ceaușescu bis hin zu den Erzählungen junger Menschen aus Tschetschenien, Afghanistan oder Syrien, die seit Anfang der 2000er Jahre in Wien leben.

(Anmerkung: Die zwei Interviews sind nur ein Auszug aus der gesamten Kollektion. Bis Ende 2017 werden hier insgesamt 12 Interviews veröffentlicht.)

Zusammenfassung

„Geschichten von der Flucht“ fragt Geflüchtete nach ihren Erfahrungen auf der Flucht, nach der Ankunft in Österreich und ihrem Leben in Wien. Die Interviews spannen einen Bogen von den Erfahrungen ungarischer Geflüchteter während der Geschehnisse des Jahres 1956, bis hin zu den Erzählungen junger Menschen aus Tschetschenien, Afghanistan oder Syrien, die seit Anfang der 2000er Jahre in Wien leben.