Heinz Löber

Aufgewachsen in einem Gemeindebau in Wien-Breitensee, übte Heinz Löber schon während seiner Gymnasialzeit im Rahmen eines Schulclubs der Liga der Vereinten Nationen die Internationalität. Nach dem Abschluss des Jus-Studiums in Wien ging er mit einem Fulbright-Stipendium nach New York. An der New York University Law School befasste er sich mit internationaler Rechtsvergleichung in einer kleinen Gruppe auserwählter Juristen und Juristinnen aus der ganzen Welt. Diese Erfahrung von Internationalität im Rechtsbereich verstärkte sich durch eine damals einmalige Chance, im Anschluss an die Zeit an der New York University Zeit bei einer Wallstreet-Law Firm tätig zu sein: bei der Anwaltssozietät "Debevoise, Plimpton, Lyons & Gates" war er der erste ausländische „Associate“ und arbeitete dort für mehr als eineinhalb Jahre als . Nach dem USA-Aufenthalt begann er bei der Finanzprokuratur in Wien und legte die Anwaltsprüfung ab. Mit seinem Schulfreund Kurt Heller gründete er eine Anwaltskanzlei mit Schwerpunkt in internationalem Wirtschaftsrecht: "Heller, Löber, Bahn & Partner" erarbeitete sich über die Jahre weit über Österreich hinaus einen exzellenten Ruf. Nach der ersten grenzüberschreitenden Fusion von Anwaltskanzleien zwischen Österreich und Deutschland wurde die Kanzlei Teil der Anwaltssozietät „Bruckhaus-Westrick-Heller-Löber" und betrieb internationale Büros über Europa hinaus. Heute ist sie Teil von „Freshfields-Bruckhaus-Deringer LLP.", einer der größten Anwaltskanzleien weltweit. 2012 wurde Heinz Löber das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich verliehen.

Heinz Löber

Mit Fulbright zur richtigen Zeit am richtigen Ort: Heinz Löber erzählt, wie das Coaching schon vor dem Auslandsaufenthalt den jungen Fulbrighters hilft, den maximalen Nutzen aus ihrem Stipendium zu generieren - in seinem Fall etwa durch studienbegleitende Tätigkeit in einer renommierten Anwaltskanzlei oder als Österreichs Delegierter bei der Jahreskonferenz der World Federation of United Nations Associations (inklusive Treffen mit dem damaligen UNO-Generalsekretär U Thant). Erfahrungen wie die sprichwörtliche amerikanische Offenheit und die Arbeitsteiligkeit der amerikanischen Law Firms oder das Arbeiten „pro bono“ für sozial wünschenswerte Anlässe prägten eine äußerst distinguierte Karriere als Jurist. Heinz Löber baute als Partner eine der größten Anwalts-Sozietäten Europas aufbaute und engagierte sich lange Zeit ehrenamtlich in der Standesvertretung.

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